Think I’ll miss you forever
Like the stars miss the sun in the morning sky
Later’s better than never
Even if you’re gone, I’m gonna driveI got that summertime, summertime sadness
-Lana Del Rey
Ich genieße das leichte Leben, das die sommerliche Brise mit sich bringt. Ich mag das lange Licht am Ende des Tages, die Sonnenuntergänge. Trotz der Wärme, die ich auf der Haut spüren kann, brauche ich die kühlere düstere Jahreszeit – eben, wenn alles moody ist. Das ist mein Gemüt. Summertime Sadness – kann man das so nennen? Gestern war wieder so ein Tag – ich komme einfach nicht von der Stelle, obwohl mir alles offen steht. Ich nehme mir etwas vor – neue Fotos für den Blog machen – etwas, dass vor ein paar Jahren irgendwie wöchentlich auf meinem Plan stand. Die Prioritäten haben sich etwas geändert, aber ich habe immer gemerkt, dass mir irgendwas fehlt. Also warum nicht das wieder aufnehmen, was mich schon früher erfüllt hat? Rucksack gepackt, Kamera rein, Stativ auseinander gebaut, aufs Rad geschwungen und ab auf die Wiese am See. Zunächst stehe ich etwas verloren da – was wollte ich hier gleich noch und wie mache ich es? Als ob ich dafür eine Anleitung bräuchte – naja, irgendwie schon. Ein bisschen über den Fernauslöser gemeckert, dann einen Spot gesucht – und los gehts. Keine Ahnung, ob ich mich dabei gut oder unwohl gefühlt habe. Einfach machen. Ich brauche bestimmt wieder etwas Routine und Ideen, so dass es nicht immer dasselbe ist. Nebenbei konnte ich mal wieder meine Papershoot nutzen, eine Kamera aus Papier, reduziert auf das Nötigste für ein ultimatives weitwinkliges Analogerlebnis. Dazu kommt noch ein Beitrag. Somit nach gefühlten 100 Jahren ein Selbstportrait-Strecke, die ruhig etwas kreativer hätte sein können. Aber hey – um sich kennenzulernen, doch erstmal ganz in Ordnung.











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