Ihr fragt euch vielleicht: Wie einsam kann es in der Uckermark wirklich sein? Nun, ich sage euch, es kann herrlich einsam sein – wenn man das möchte. Doch ich spreche nicht von jener melancholischen Einsamkeit, die einen bedrückt, sondern von einer Art erholsamer Abgeschiedenheit inmitten einer weitläufigen, unberührten Landschaft. Hier gibt es keine dröhnenden Autos, keine hektischen Menschenmassen, nur die Natur in ihrer reinsten Form. In den Dörfern trifft man natürlich auf freundliche Menschen, doch sobald ich mich mit dem Rad durch Wälder und Felder bewege, scheint die Welt wie leergefegt. In den frühen Morgenstunden gleite ich auf den stillen Feldwegen dahin und sehe vielleicht mal ein scheues Reh oder einen Fuchs vorbeihuschen.
Die dörfliche Idylle ist jedoch nie weit entfernt – man fühlt sich fernab jeglicher Zivilisation und doch gleichzeitig verbunden mit ihr. Es mag paradox klingen, aber genau das macht den Reiz dieser Region aus. Die Uckermark, mit ihren endlosen Lindenalleen, glitzernden Seen, einladenden Rastplätzen und der wilden Tier- und Pflanzenwelt, hat einen ganz besonderen Charme. Nicht ohne Grund wird sie oft als die „Toskana des Nordens“ bezeichnet. Mein Herz schlägt besonders für die Metzelthiner Feldmark – diese sanften Hügel, idyllischen Seen und die urigen Wälder sind einfach magisch. Wer könnte der Uckermark schon widerstehen?





















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