Let go, what you can’t control

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Da stehe ich nun, denke alles was in meinem Leben passiert, passiert nur, weil ich es in der Hand habe. Falsch gedacht. Manchmal trifft einen die Realität hart und man fragt sich: WARUM? Warum wird mir das Leben so schwer gemacht? Ist es das Schicksal oder Karma? Keine Ahnung, naja. Man wird also dazu gezwungen, die Dinge, die man für selbstverständlich hält zu überdenken und Strategien zu finden, diese zu überleben. Die Gedanken kreisen. Was soll ich machen? Wie kann ich mich aus diesem Zustand befreien?

Eine schlaflose Nacht, denn ich versuche die Kontrolle zu gewinnen. Aber das ist leider der falsche Ansatz. Das Abwägen von verschiedenen Optionen, Pro und Kontra – alles zwar Werkzeuge, die mir vorgaukeln, dass ich etwas in der Hand hätte, doch letztendlich doch nur dünne Strohhalme, die mir keine Sicherheit geben. So kommt nach einer gewissen Zeit ein innerer Dialog auf: Wo fließt die ganze Energie hin, die man an dieser Sache verschwindet? Ins Nichts. Leere Energie, Zeit, die man anders nutzen kann, denn Zeit ist kostbar. Ich kanalisiere also meine Gedanken und komme zu folgendem Ergebnis: Man sollte die Dinge loslassen, die man nicht kontrollieren kann. Die Energie, die man dadurch einspart gibt Kraft für andere Sachen. Alles wird sich regeln, denn Kontrolle ist eine Illusion. Das ist keine Prokrastination, sondern einfach wieder in den Flow zu kommen, wenn Dinge aus der Bahn geraten.

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